Wir zahlen nicht für ihre Kriege und Krisen!

Organisiert den Widerstand gegen die Angriffe von Staat und Kapital!

Demonstration „Rote Karte dem Kahlschlag!“ | Donnerstag, 18.06.2026 | 17 Uhr | Gewerkschaftshaus | Kiel

Eines muss man der Merz-Regierung lassen, sie tut das, was man von ihr erwarten musste: Den Klassenkampf von Oben hemmungslos zuspitzen. Denn in diesem Jahr setzt sie zu den wohl größten Angriffen auf die Errungenschaften der Arbeiter:innenbewegung, soziale Absicherungen und die öffentliche Versorgung seit Jahrzehnten an. Den Kern der Angriffe auf die Lohnabhängigen bilden die geplante Abschaffung des 8-Stunden-Tags, die Ausweitung des Rentenalters auf 70 Jahre, die Aufweichung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die schon beschlossene Abschaffung des Bürgergelds. Gleichzeitig stehen massive Kürzungen im ohnehin schon unterfinanzierten Bildungs-, Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialbereich auf der Regierungsagenda. Allein bei der Gesundheitsversorgung sollen im kommenden Haushalt 16 Milliarden Euro eingespart werden. Die Auswirkungen insbesondere für Kranke, Arme, Kinder, Betroffene von Ausgrenzung und Gewalt sowie die in diesen Bereichen beschäftigten Kolleg:innen werden fatal sein.

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Stoppt den Sozialkahlschlag – heraus zum sozialen Protest!

Donnerstag, 18.06.2026 | Demonstration „Rote Karte dem Sozialkahlschlag!“ | 17 Uhr | Gewerkschaftshaus (Legienstr.) | Kiel

Die Ereignisse überschlagen sich. Am laufenden Band präsentiert die Bundesregierung neue Maßnahmen, um uns das Leben schwerer zu machen. Nun setzt die CDU-CSU-SPD-Koalition zum Frontalangriff auf hart erkämpfte Arbeitsrechte wie den 8-Stunden-Tag, das Renteneintrittsalter oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall an. Und das, obwohl schon diese Rechte allein keineswegs ausreichen und nicht der Arbeitsbelastung vieler Arbeitnehmer:innen entsprechen. Schon seit Jahren protestieren insbesondere die Kolleg:innen im Gesundheitsbereich und der Bildung gegen schlechte Arbeitsbedingungen und hohe Belastung. Anstatt endlich etwas an der Lage zu verbessern, würden die nun geplanten Gesetze die Situation noch weiter verschlimmern.

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