Revolutionäre 1. Mai-Vorabenddemo
Donnerstag, 30.04.206 | 18 Uhr | Vinetaplatz | Kiel-Gaarden
Der Kapitalismus muss weg. Wo wir auch hinsehen, hat dieses verbrecherische System den Menschen, seine Arbeit, seine sozialen Beziehungen, die Natur und alles, was sich irgendwie verkaufen lässt, zur Ware gemacht. Mit seiner zerstörerischen Logik, durch Ausbeutung, Unterwerfung und Konkurrenz unvorstellbare Reichtümer für die Wenigen, die Banken und Konzerne, und gleichzeitig Unsicherheit, Armut und Elend für die überwiegende Mehrheit anhäufen zu müssen, hat der Kapitalismus sich selbst in eine existenzielle Krise gestürzt, in der er gerade sein volles Vernichtungspotenzial zu entfalten droht. Denn auf diesem Planeten gibt es nichts mehr zu enteignen und zu verwerten, ohne dass es der eine Weltmarktkonkurrent dem anderen mit Gewalt wegnehmen müsste. Und so rüsten alle, die auch weiterhin ihr Stück vom längst verteilten Kuchen haben wollen, zum nächsten großen Krieg. Allen voran die, die am meisten zu verlieren haben, weil sie bislang an der Spitze der Weltordnung standen, die Bäckerei kontrolliert und sich die dicksten Stücke unter den Nagel gerissen haben. Wer dabei nichts abbekommt: Die Lohnabhängigen, die Habenichtse, die Verdammten dieser Erde.


