VA: Tierra y Libertad – Ein Abend über die Soziale Revolution in Spanien 1936

Fire and Flames Festival 2026 Warm Up –

Im Sommer 1936 wurde Spanien zum Schauplatz eines Aufstands militanter Arbeiter:innen gegen den Putsch des faschistischen Generals Francos und zugleich einer weitreichenden sozialen Revolution. Während der Bürgerkrieg bis 1939 andauerte, kämpften zehntausende freiwillige Internationalist:innen aus vielen Ländern an der Seite der Republik gegen den Faschismus. In Katalonien, Aragonien und anderen Regionen übernahmen Arbeiter:innen insbesondere unter der Fahne der anarchosyndikalistischen CNT die Kontrolle über Fabriken und landwirtschaftliche Betriebe und begannen, diese kollektiv zu organisieren. Unter dem Namen Mujeres Libres kämpften zehntausende Frauen gegen die patriarchal-katholisch geprägte Gesellschaft Spaniens. Mit der Spanischen Revolution wuchs für einen kurzen Sommer eine neue, freie Welt in Arbeiter:innenselbstverwaltung heran, scheiterte aber bald an der inneren und äußeren Konterrevolution. Im Frühjahr 1939 siegten schließlich die von den faschistischen Mächten Deutschland und Italien unterstützten Franquisten.

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Widerstand jetzt – gemeinsam gegen den Sozialkahlschlag und die Angriffe von Oben!

Samstag, 22.08.2026 | Stadtteildemo | 15 Uhr | Vinetaplatz | Gaarden
Samstag, 26.09.2026 | Bundesweiter Aktionstag & Demo | 11 Uhr | Wilhelmplatz | Kiel


Nahezu täglich hören wir von neuen geplanten „Reformen“ der Bundesregierung. CDU, CSU und SPD wollen den eh schon wackligen Sozialstaat nach und nach endgültig demontieren. Vieles von dem, was nun in Frage gestellt, galt uns lange Zeit als unumstößlich. Nun sollen selbst zentrale Errungenschaften der Arbeiter:innenbewegung von einem auf den anderen Tag zunichte gemacht werden. Zur Debatte steht etwa die Abschaffung des 8-Stunden-Tags und der Lohnfortzahlung, wenn Du krank wirst und die Ausweitung von befristeten Verträge. Darüber hinaus sollen wir bis zur verdienten Altersruhe noch länger arbeiten und als Rentner:innen immer weniger Kohle bekommen.

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VA: Verweigert euch! Antimilitaristische Perspektiven auf die kriegerische Gegenwart

Der aktuelle Kampf um ökonomische Interessen und eine internationale (Neu-)Ordnung der Welt findet nicht nur in den >heißen< Konfliktzonen statt. Scheinbar unaufhaltsam wird die vermeintliche Notwendigkeit einer kollektiven Kriegstüchtigkeit mit Nachdruck in die Köpfe und Institutionen eingeschrieben. Zahllose Bewegungen weltweit, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen, sind vor die Frage gestellt, wie sie sich dem Krieg und seiner Logik entziehen und weiterhin für ein würdevolles Morgen für alle streiten können. Für einen Frieden, der gegen die Vernaltnisse erkämpft wird, die den Krieg erst hervorbringen.

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Wir zahlen nicht für ihre Kriege und Krisen!

Organisiert den Widerstand gegen die Angriffe von Staat und Kapital!

Demonstration „Rote Karte dem Kahlschlag!“ | Donnerstag, 18.06.2026 | 17 Uhr | Gewerkschaftshaus | Kiel

Eines muss man der Merz-Regierung lassen, sie tut das, was man von ihr erwarten musste: Den Klassenkampf von Oben hemmungslos zuspitzen. Denn in diesem Jahr setzt sie zu den wohl größten Angriffen auf die Errungenschaften der Arbeiter:innenbewegung, soziale Absicherungen und die öffentliche Versorgung seit Jahrzehnten an. Den Kern der Angriffe auf die Lohnabhängigen bilden die geplante Abschaffung des 8-Stunden-Tags, die Ausweitung des Rentenalters auf 70 Jahre, die Aufweichung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die schon beschlossene Abschaffung des Bürgergelds. Gleichzeitig stehen massive Kürzungen im ohnehin schon unterfinanzierten Bildungs-, Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialbereich auf der Regierungsagenda. Allein bei der Gesundheitsversorgung sollen im kommenden Haushalt 16 Milliarden Euro eingespart werden. Die Auswirkungen insbesondere für Kranke, Arme, Kinder, Betroffene von Ausgrenzung und Gewalt sowie die in diesen Bereichen beschäftigten Kolleg:innen werden fatal sein.

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Stoppt den Sozialkahlschlag – heraus zum sozialen Protest!

Donnerstag, 18.06.2026 | Demonstration „Rote Karte dem Sozialkahlschlag!“ | 17 Uhr | Gewerkschaftshaus (Legienstr.) | Kiel

Die Ereignisse überschlagen sich. Am laufenden Band präsentiert die Bundesregierung neue Maßnahmen, um uns das Leben schwerer zu machen. Nun setzt die CDU-CSU-SPD-Koalition zum Frontalangriff auf hart erkämpfte Arbeitsrechte wie den 8-Stunden-Tag, das Renteneintrittsalter oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall an. Und das, obwohl schon diese Rechte allein keineswegs ausreichen und nicht der Arbeitsbelastung vieler Arbeitnehmer:innen entsprechen. Schon seit Jahren protestieren insbesondere die Kolleg:innen im Gesundheitsbereich und der Bildung gegen schlechte Arbeitsbedingungen und hohe Belastung. Anstatt endlich etwas an der Lage zu verbessern, würden die nun geplanten Gesetze die Situation noch weiter verschlimmern.

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Kiel entmilitarisieren!

Antimilitaristische Kundgebungen:

Samstag, 30.05.2026: Stadt für Alle statt Kriegshafen!
14 Uhr | Ehem. MFG5-Gelände | Holtenau

Freitag, 05.06.2026: Kriegstreiber raus aus den Schulen!
10 Uhr | Feldstr. (Hebbelschule)

Die laufende Militarisierung zur Vorbereitung kommender Kriege wird im Alltag immer spürbarer – nicht zuletzt an Marine- und Rüstungstandorten wie Kiel. Die hunderten Milliarden, die in die Aufrüstung der Bundeswehr und zur Kriegstüchtigmachung der Infrastruktur gepumpt werden, fehlen schon jetzt bei Bildung, Gesundheit und Sozialem. Und die Sozialkahlschlags-Pläne der Merz-Regierung stellen noch deutlich Schlimmeres in Aussicht. Jugendliche und junge Erwachsene sind durch die faktische Wiedereinführung der Wehrpflicht längst wieder durch Zwangsdienste an der Waffe für Standort und Kapital bedroht. Aber auch unsere ganz realen Lebensräume werden zunehmend von Militär und Kriegspropaganda vereinnahmt – mit fatalen Folgen. In Kiel gibt es in nächster Zeit gleich zwei Gelegenheiten, sich diesen Entwicklungen entgegen zu stellen.

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Erfolgreiches Maifest vom Stadtteilladen Anni Wadle

Bereits zum vierten Mal veranstaltete der Stadtteilladen Anni Wadle dieses Jahr ein Straßenfest am 1. Mai. Mit weit über 1000 Besucher:innen war es unser bisher größtes Straßenfest und hat alle Erwartungen noch einmal übertroffen. Unter dem Motto „Kriege verweigern, Gerechtigkeit erkämpfen, den solidarischen Stadtteil aufbauen“ versammelten sich Jung und Alt in der Kieler Straße in Gaarden. Rote Nelken, Wimpelketten, Fahnen und Sonnenschein ließen die Straße erstrahlen. Gemeinsam tanzten wir zu guter Musik, genossen das leckere Essen und lauschten den kämpferischen Beiträgen.

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Kämpferische revolutionäre 1. Mai-Vorabenddemonstration durch Kiel-Gaarden

600 Teilnehmer:innen eröffneten am Donnerstag mit der revolutionären 1Mai-Vorabenddemo in Kiel-Gaarden den internationalen Kampftag der Arbeiter:innenklasse. Bei frühsommerlichem Wetter begrüßte das Bündnis die Anwesenden am Vinetaplatz mit einem zweisprachigen Redebeitrag zur tiefen Krise des Kapitalismus und ihren existenziellen Auswirkungen in der ganzen Welt. Wie sich diese Entwicklung auch in Gaarden niederschlägt, thematisierte der Stadtteilladen Anni Wadle und rief den solidarischen Stadtteil aus. Die DKP Kiel sprach zu den massiven Angriffen auf die Errungenschaften der Arbeiter:innenbewegung und der Notwendigkeit ihrer Verteidigung.

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