2.11.: Basta, es reicht! Demo gegen hohe Mieten und Verdrängung

Demonstration | Samstag 02.11.2019 | 14 Uhr | Vinetaplatz Gaarden

-> Kurzaufruf in deutsch, englisch, türkisch, russisch

Die Wohnraumsituation in Kiel wird immer schlimmer: Steigende Mieten, Wohnungen im miesen Zustand, Vermieter*innen, die sich nicht kümmern, Abzocke durch Nebenkosten und Modernisierungsmaßnahmen, Warteschlangen bei Besichtigungen und immer weniger verfügbarer Wohnraum machen die Wohnungssituation mittlerweile auch hier zur Qual. Besonders hart trifft diese Entwicklung Menschen mit Anspruch auf Grundsicherung oder ohne deutschen Pass. Das Ganze ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von jahrelanger Stadtpolitik gegen die Interessen der Mieter*innen, dem Drängen von Großkonzernen wie Vonovia und Co. auf den Wohnungsmarkt und der gezielten Spekulation mit Wohnraum als Profitmaschine.

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#RiseUp4Rojava

Unter der Zustimmung Europas, der USA und Russlands beginnt das faschistische türkische Regime Erdogans mit der Bombardierung ziviler Siedlungen und Städte in Rojava (Nord-Ostsyrien). Jetzt gilt es die Errungenschaften der Revolution von Rojava auch hier zu verteidigen. Kommt zu den Demonstrationen, plant eigene Aktionen, lasst diesen Krieg nicht unwidersprochen geschehen!

Aktuelle Termine und Infos für Kiel:
https://kurdistansolikiel.noblogs.org/
https://twitter.com/PerspektiveK
https://www.facebook.com/RevolutionsstadtKiel/

Allgemein:
https://riseup4rojava.org/
https://lowerclassmag.com/2019/10/08/krieg-gegen-rojava-das-einfache-das-schwer-zu-verteidigen-ist/

„Die Hegemonie gewinnen“ – Gespräch mit der Erwerbsloseninitative Basta! (Berlin-Wedding) und dem Kollektiv (Bremen)

Am Samstagabend moderieren wir auf dem Antifa-Wochenende in der Alten Meierei die Veranstaltung „Die Hegemonie gewinnen“ mit der Erwerbsloseninitative Basta! (Berlin-Wedding) und dem Kollektiv (Bremen) über Basisorganisierung und den Aufbau von Gegenmacht im Kampf gegen den Rechtsruck.

Das Kollektiv aus Bremen hat 2016 mit den „11 Thesen über Kritik an linksradikaler Politik, Organisierung und revolutionärer Praxis“ eine grundlegende Neuausrichtung linksradikaler Politik gefordert und damit eine neue Phase der Selbstkritik und Reflexion der eigenen politischen Ansätze eingeleitet, woraus sich bundesweit (und darüber hinaus) die Diskussion über Strategien und Praxen linksradikaler revolutionärer Politik intensiviert haben. Daraus haben sich verschiedene praktische Ansätze entwickelt, von Kiezhäusern, solidarischen Netzwerken über Stadtteilgruppen bis hin zu selbstorganisierten Polikliniken, um konkrete Schritte in eine Gesellschaftsveränderung zu gehen. In Bremen hat sich daraus die Stadtteilgewerkschaft „Solidarisch in Gröpelingen“ entwickelt, die versucht auf Stadtteilebene die Alltagskämpfe um prekäre Arbeits-, Wohnungs- und Lebensverhältnisse zu verbinden.

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Gegen Mietwucher & Verdrängung: Mieter*innen wehren sich – Mach mit!

Sonntag, 8.9.2019, 10-17 Uhr: Infostände von Mietwucher Kiel und Bündnis für bezahlbaren Wohnraum auf dem Brunnenfest in Gaarden

Dienstag, 10.09.2019, 19 Uhr: Planung einer Demonstration gegen hohe Mieten und Verdrängung im OnSpace (Iltisstr. 10, 24143 Gaarden)

Aufruf von Mietwucher Kiel:

VONOVIA ist das größte Wohnungsunternehmen Deutschlands und hat sich insbesondere mit der Abzocke durch dubiose Nebenkostenabrechnungen unbeliebt gemacht. Die Masche funktioniert so gut, dass die Gewinne des Konzerns weiter steigen: im ersten Halbjahr 2019 um knapp 13 Prozent und man peilt für 2019 ein Ergebnis in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro an. Diese Kohle holt sich der Konzern aus den Taschen der Mieter*innen. Und genau das bekommen auch wir hier zu spüren, denn Vonovia ist der wichtigste Vermieter in Kiel und auch in Gaarden.

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„Wut verbindet – Deutschland spaltet. Klassensolidarität statt Vaterland!“ Gegen die Einheitsfeier 2019 in Kiel

Ach Du Scheiße, dieses Jahr findet im dreißigsten Jahr nach der historischen Maueröffnung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) die zentrale Jubelfeier dessen, was sie „Wiedervereinigung“ nennen, in Kiel statt. Die Führungsriege der heutigen großdeutschen Republik will selbstherrlich ihr proklamiertes Ende der Geschichte zelebrieren. Im Kern feiern die BRD-Oberen also die ungebremste Ausdehnung der kapitalistischen Ausplünderung von Mensch und Natur in nahezu allen Ecken der Welt. Sie wollen uns die Einverleibung der DDR in die Bundesrepublik als Erfolgsgeschichte und die wiedererstarkte Rolle der BRD in der Welt als verantwortungsvoll verkaufen. Als etwas, auf das wir stolz sein sollen. Mit Bier und Bratwurst auf einem riesigen Volksfest bestechen sie uns, in den Lobgesang der Herrschenden mit einzustimmen. Worüber sie nicht reden werden: Über zahllose ostdeutsche Biographien, die durch die ökonomische, soziale und politische De-Strukturierung der „Neuen Bundesländer“ nachhaltig zerstört worden sind. Über den bis heute andauernden Nazi-Terror im Fahrwasser des nationalistischen Einheitstaumels, über die systematische Entwürdigung von HartzIV-Betroffenen, Wohnungsnot und steigende Armut in einem der reichsten Staaten der Welt. Über die Mitschuld, die Deutschland aktiv oder passiv bei Krieg, Verwüstung und Ausbeutung anderer Länder trägt. Und auch nicht über den politisch geförderten Massenmord an den EU-Außengrenzen an denen, die davor fliehen müssen. Aber genau diese deutsche Realität werden wir zum Ausgangspunkt unserer Gegenerzählung zur Propagandafeier am 3. Oktober 2019 in Kiel machen.

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„Feministischer Generalstreik, soziale Kämpfe und linke Stadtteilpolitik in Barcelona“, 22.8., 19 Uhr, Li(e)ber Anders

„Per canviar-ho tot!“ – Feministischer Generalstreik, soziale Kämpfe und linke Stadtteilpolitik in Barcelona

Am 8. März gingen in diesem Jahr in ganz Spanien zum wiederholten Male Millionen Frauen* gegen patriarchale Gewalt, Geschlechterungerechtigkeit und die Nichtanerkennung von Reproduktionsarbeit auf die Straße. Unter dem Motto „Ohne Frauen* steht die Welt still!“ wurde dazu aufgerufen, an diesem Tag in einen Lohnarbeits-, Reproduktions-, Konsum- und Bildungsstreik zu treten, um so das ganze Land lahm zu legen. Zugleich spielten in vielen Aufrufen und Parolen antirassistische und antikapitalistische Positionen eine zentrale Rolle, die ausgehend vom feministischen Kampf die Systemfrage stellten.

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12.6.: Keine Innenministerkonferenz 2019 in Kiel!

Aktionsfahrplan zur Innenministerkonferenz in Kiel

Mittwoch, 12. Juni 2019:

18 Uhr | Gegen Abschiebung, Polizeiallmacht und RassismusDemo des #Hiergeblieben-Bündnis, Platz der Matrosen

19 Uhr | Gegen Repression, Rechtsruck und autoritäre Formierung! #NoIMK2019-Demo gegen die Innenministerkonferenz, Dreiecksplatz

Route: Dreiecksplatz (Auftaktkundgebung) – Holtenauer Straße – Jungmannstraße – Knooper Weg – Lessingplatz (Zwischenkundgebung) – Legienstraße – Muhliusstraße – Bergstraße – Martensdamm – Willestraße – Asmus-Bremer-Platz – Holstenstraße – Ziegelteich – Sophienblatt – Bahnhofsplatz – Patz der Matrosen (Abschlusskundgebung)

ACHTUNG: Da die #Hiergeblieben-Demonstration am Dreiecksplatz endet, ist die Teilnahme an beiden Demos kompatibel. Der Start der Demo des #NoIMK2019-Bündnis wird zeitlich mit dem Abschluss der #Hierbgeblieben-Demo abgestimmt werden.

Gemeinsame Bahn-Anreisen aus anderen Städten

HAMBURG: Treffpunkt 16:15 Uhr HBF (Reisezentrum)
LÜBECK: Treffpunkt 16 Uhr HBF

Ermittlungsausschuss (EA): 0431 / 530 34 35

Aktuelle Infos: twitter.com/imk2019

Aufrufe

NoIMK2019-Bündnis | English Call | Fanszene Kiel | Hiergeblieben-Bündnis | Rotes Kollektiv Kiel

Presse

KN | Indymedia | bewegung.taz.de | Faszination Fankurve

Gegen Repression, Rechtsruck und autoritäre Formierung!

Was ist die IMK?

Vom 12. bis 14. Juni 2019 findet in Kiel die 210. Innenministerkonferenz (IMK) statt, eine weitere ist für Ende des Jahres in Lübeck geplant. Das seit 1954 bestehende Treffen der 16 Innenminister und ihrer Mitarbeitenden ist seit seiner Begründung eines der wichtigsten Gremien zur Koordinierung der Innen- und Sicherheitspolitik der Länder und des Bundes und tagt zweimal jährlich.

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Kommunale Wohnungen statt Vonovia & Co.! 27.4.2019 14Uhr, Demo in Mettenhof

Kommunale Wohnungen statt Vonovia & Co.!

Wohnen ist zu einer der bestimmenden sozialen Fragen unserer Zeit geworden. Über 2100 Menschen leben in Kiel mittlerweile als sogenannte „Wohnungsnotfälle“, d.h. sie haben keinen eigenen Mietvertrag (mehr), leben bei Bekannten auf der Couch, in Sammelunterkünften oder von der Stadt bezahlten Hotelzimmern. Gleichzeitig steigen die Mieten immer weiter, Luxusquartiere in der Innenstadt und an der Hörn werden hochgezogen und Stadtteile wie Gaarden sollen aufgewertet werden. Der Sozialwohnungsbestand in Kiel umfasste 2005 noch 13.710 Wohnungen, Dieses Jahr sind davon noch rund 1500 übriggeblieben. Die öffentliche Wohnungsbaugesellschaft wurde in Kiel 1999 komplett an den freien Markt übergeben. Die Wohnungen befinden sich nun größtenteils in den Händen von Vonovia.

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