Materialistischer Queer-Feminismus – Entstehung und theoretische Grundlagen (mit Friederike Beier)

Samstag | 17.02.2024 | 10-16 Uhr | Stadtteilladen Anni Wadle (Kieler Str. 12)

[ACHTUNG: Der Workshp ist komplett ausgebucht und es sind leider keine Plätze mehr verfügbar!]

Wie wirken Patriarchat, Heterosexismus und Kapitalismus zusammen? Wie kann ein Feminismus aussehen, der sowohl die ökonomischen Grundlagen von Geschlecht und Sexualität als auch deren Herstellungsbedingungen umfassend theoretisiert und zu überwinden sucht? Und inwiefern sind Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit für den Kapitalismus produktiv? Um diese Fragen geht es einem materialistischem Queerfeminismus, dessen theoretische Grundlagen und aktuelle Debatten, wir uns in dem Workshop erarbeiten.

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„Der Kapitalismus kriegt die Krise!“ – Tagesseminar zur Einführung in den Marxistischen Krisenbegriff

Sonntag | 21.01.2024 | 10-17 Uhr | Stadtteilladen Anni Wadle (Kieler Str. 12)

Mit Antonella Muzzupappa

[Achtung: Aufgrund der bundesweiten Demonstration „Gemeinschaftlicher Widerstand gegen staatliche Repression! – Versammlungsfreiheit verteidigen“ am 20.01.2024 in Hamburg wurde der Workshop einen Tag nach hinten verlegt. Infos zur gemeinsamen Anreise nach Hamburg folgen demnächst.]

Krise als Normalzustand: Seit einigen Jahren durchläuft die Welt eine Kette fortlaufender Katastrophen. Auf die große Finanzkrise folgte die Eurokrise, dann kam die Coronakrise und anschließend die Energiekrise. Die nächste Finanzkrise scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, die Wetten laufen bereits. Wir werden uns im Workshop mit der Marxschen Perspektive auf Krise beschäftigen und der Frage nachgehen, warum es im Kapitalismus ständig zur Krise kommt bzw. kommen muss.

Der Workshop hat einen einführenden Charakter. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Lediglich Neugier und Lust aktiv mitzumachen, werden vorausgesetzt. Antonella Muzzupappa ist Referentin für Politische Ökonomie bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin. Sie ist Mitautorin des Bildungsmaterials »Polylux Marx«.

Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um eine Voranmeldung. Dafür könnt ihr einfach an mail@perspektive-solidaritaet.org schreiben oder euch direkt im Stadtteilladen melden.

Die Seminarreihe wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein.

Bericht zum Tagesseminar „Ein Gespenst geht um… Einführung in das Kommunistische“

„Dialektiker sein heißt den Wind der Geschichte in den Segeln haben. Die Segel sind die Begriffe. Es genügt aber nicht, über die Segel zu verfügen. Die Kunst, sie setzen zu können, ist das Entscheidende.“ (Walter Benjamin)

Am Samstag fand das erste Tagesseminar im Rahmen der Winterschule von Perspektive Solidarität Kiel im Stadtteilladen statt. Unter dem Titel „Ein Gespenst geht um…Einführung in das Kommunistische“ brachten die Referierenden Lutz Brangsch und Michael Brie wichtige Abschnitte und Debatten der Theorie- und Ideengeschichte und damit verbundene praktische Versuche des Sozialismus und Kommunismus näher. Den Tag über folgten 25 Genoss:innen den Inputs und diskutierten gemeinsam und angeregt in Kleingruppenphasen und im Plenum.

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„Ein Gespenst geht um…“ – Workshop zur Einführung in das Kommunistische

Samstag | 02.12.2023 | 10-17 Uhr | Stadtteilladen Anni Wadle (Kieler Str. 12)

Mit Lutz Brangsch und Michael Brie

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europas haben sich zu einer heiligen Allianz gegen dieses Gespenst verbündet…“. So beginnt die berühmteste Schrift linken Denkens, das „Manifest der Kommunistischen Partei“ von Karl Marx und Friedrich Engels aus dem Jahre 1848.

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PSK Winterschule 2023/2024 – Back to Class!

Es ist traurig zu wissen, dass viele Studierte nicht in den Kampf eintreten. Aber es ist unverzeihlich, wenn eine kämpfende Person nicht studiert, nicht intellektuell wird. Studieren bedeutet zu verstehen, was mit dir und mit anderen passiert und nach einer Lösung zu suchen. Dies erfordert eine Reflexion über die eigene Erfahrung und die historische Erfahrung der Klasse der Unterdrückten, die Aneignung des angesammelten Wissens. Sich zu bilden bedeutet weder Kurse zu belegen noch den Kopf mit Informationen zu füllen. Es bedeutet, Antworten finden zu können, die die Probleme der Menschen heute betreffen.“

(MST – Bewegung der Arbeiter:innen ohne Land aus Brasilien)

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Internationalistischer Tresen: »Poder Popular« Chiles Sozialismus von Unidad Popular bis MIR

Vortrag mit Plakatausstellung zur Chile-Solidarität

Mi. 30.8.2023 | 18.30 Uhr | Stadtteilladen Anni Wadle (Kieler Str. 12, Kiel-Gaarden)

Am 4. September 1970 siegte die von Salvador Allende geführte Regierung der Volkseinheit (Unidad Popular) bei den chilenischen Präsidentschaftswahlen. Der „chilenische Weg zum Sozialismus“ hatte begonnen. In den ersten zwei Jahren setzte die Volkseinheit einen großen Teil ihres Wahlprogramms um: die Verstaatlichung von Kupfer und Banken, die Agrarreform und die Schaffung des sozialen Eigentums. Die Antwort der Bourgeoisie ließ nicht lange auf sich warten. Diese gipfelte schließlich am 11. September 1973 mit einem von den Vereinigten Staaten orchestrierten Militärputsch und der Ermordung Allendes.

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